Ich bin kreuz und quer durch ganz Süddeutschland gewandert, habe im Schwarzwald in Holzhütten genächtigt, bin zu Fuß, nicht nur auf Schusters Rappen, sondern auf nackten Sohlen in die Schweiz gezogen und habe oft statt einer Zimmerdecke auch nur den nackten Himmel über mir gehabt. Als ich seßhaft wurde, war es nur dem äußeren Schein nach. Nirgends hielt es mich lange, und wenn ich drei Monate in einer Stadt zugebracht hatte, trat ein Zustand von Lufthunger ein. Berg und Gebirge zogen mich immer lebhafter an. Ich war monatelang unterwegs, wie um die mir gemäße Landschaft zu suchen. Zwischen meinem dreißigsten und vierzigsten Jahr bin ich in Italien von Stadt zu Stadt gezogen, aber alles Entzücken über die Schönheit, alle Sehnsuchtsbefriedigung konnte mich auf die Dauer nicht festhalten. Nach einer Weile verlangte mich nach einem Wald, nach einer Wiese, einem Schatten gebenden Baum, ja sogar einem schweren Wolkenhimmel. Der Süden rief mich, aber dem Norden war ich zu Eigen.
ich erinnere mich, an das bekannte Licht – dieser weiche sanfte orange-rote Farbton, der mich umhüllt und schon bald in tiefem Blau verschwinden wird – der Sonnenaufgang im Oman war diesem Sonnenuntergang hier sehr ähnlich – dennoch schlägt das Herz an diesem Abend bei der Ankunft in Tel Aviv anders – aufgeregter – was wird mich erwarten in diesen Tagen, die unerwartet möglich wurden – wie werde ich diese Stadt und ihre Bewohner erleben nach Jahren des Krieges und der vielen Wunden in den Herzen –
ich erinnere mich, an den ersten Morgen in der noch fremden Stadt, die Straßen leer, gespenstische Stille – ich erinnere mich, an einen älteren kleinen Herren, der mir seinen Arm zeigte, auf dem eine Adresse in hebräisch notiert war, die er wohl suchte – ich konnte ihm nicht helfen und er bedankte sich dennoch mehrmals mit einem Lächeln bei mir
Er kennt alle Seitenwege des Herzens! Die Hauptstraße aber ist ihm unbekannt.
Voltaire
ich erinnere mich, an die bedruckten T-Shirts, die gerade am Eingang zum Markt von einem Verkäufer aufgehängt wurden „Turn Hamas To Hummus“ – kann Gewalt mit Humor beendet werden? ich erinnere mich, dass auf dem Markt wie in jeder Großstadt Handel betrieben wurde, für jedes Bedüfnis gab es die passende Ware – ich erinnere mich, an den Duft aus der kleinen Kaffeebar und aus der Bäckerei direkt daneben – ich erinnere mich, an die saftigen Datteln und die herrlich süßen getrockneten Aprikosen, die mit der Verläufer mit Sorgfalt abgewogen und verpackt hat –
ich erinnere mich, an das Lächeln der schönen Frau mit dem Blumenkranz im Haar, ihren Begleiter, der links sein Gewehr und rechts seine Kamera umgehängt hatte, mir unbekannte hier normale Selbstverständlichkeit – ich erinnere mich, an ihre Freude über Touristen in der Stadt und durfte sie fotografieren
Ein verlorener Freund ist eine verwehte Oase, ein wiedergefundener wie ein Sack Datteln, der im Sand liegt.
Unbekannt
ich erinnere mich, an den schwarz-weißen Hund, der seine Nase in die Sonne streckte und vor der Bäckerei auf seinen Besitzer wartete – ich erinnere mich, an meine Überraschung, als dieser mit erzählte, dass er gerade von einer Wanderung durch die Wüste zurückgekehrt ist und sich mit Lebensmitteln eindeckt bevor er nach Hause geht, ich dachte an meine Wanderungen in den Alpen und ließ die Idee, selbst irgendwann in einer Wüste zur wandern, auf mich wirken – sicher ein Abenteuer
Wenn du keine Zeit für die Wüste hast: die Wüste wird schon Zeit für dich finden.
Elmar Schenkel
ich erinnere mich, an die Taube, die perfekt platziert scheinbar nur auf mich gewartet hatte, als ich zum Strand kam, possierte extra lange auf dem Warnschild, ich hatte nicht vor zu schwimmen, andere schon, auch Surfer würde ich diese Woche noch sehen – das Wasser könnte durch Munition verseucht sein – unsichtbare Gefahren – das Meer liegt vor mir wie auf einer Postkarte – die perfekte Täuschung
ich erinnere mich, an das zauberhafte „Suzana“, in dem ich vom Besitzer köstlich gegrillte Aubergine auf Joghurtcreme mit Brot und Salat serviert bekommen hatte – eine Freundin wohnte hier vier Jahre lang direkt gegenüber und gab mir diesen Tipp – die Zeit damals war sicher ebenso spannend und interessant für sie – würde ich hier wohnen wollen? für eine gewisse Zeit? – hätte ich zu viel Angst vor einer neuen Eskalation in der Region – Fragen die ich im Januar ganz anders beantwortet hatte als jetzt im März – ich erinnere mich, an diese friedliche Stunde auf der Terrasse, an mein Lauschen der Gespräche, die ich nicht verstehen konnte, an das Gezwitscher der Vögel, an den leichten Wind, der ab und zu den Duft der Raucher zu mir blies …
In einem zerstörten Lande findet man Unterschlupf; in einem friedlichen Land läßt man sich nieder.
Aus der Mongolei
ich erinnere mich, dass mir gleich am ersten Tag die vielen Landesflaggen in der Stadt aufgefallen sind, Statement, Stolz, Wir-Gefühl? ich erinner mich, dass damals in der DDR, in Indien, Peking und in Singapur die Landesflaggen nicht nur zu besonderen Anlässen an den Gebäuden und Balkonen hingen
First we take Manhattan, then we take Berlin – Leonard Cohen
Was gibt es schöneres als am frühen Morgen allein durch die Straßen einer Großstadt zu ziehen. Nur wenige Menschen sind unterwegs. Zwei Omis laufen vertieft ins Gespräch am Tanzlokal „Oase Deluxe“ vorbei. Sie nehmen keine Notiz vom vollig Zugedröhnten auf der Parkbank, den entweder der Alkohol oder ein anderes Rauschmittel außer Gefecht gesetzt hat. Die Martkschenke liegt schon eine Weile im Dornröschenschlaf und wartet auf Gäste. Nur die Taube hockt munter auf dem Verteilerkasten und hofft auf einen Krümel der letzten Nacht. Es könnte auch eine Ecke in New York sein. Aber heute erobern wir noch einmal Berlin.
Du hast schon so viel mitgemacht Du lebst am Tag und lebst bei Nacht Hast oft geweint, denn es war nie leicht Doch selbst geteilt, warst du noch eins
Ben Zucker
Die guten Cafés öffnen erst später ihre Türen. Das Backwerk stillt den kleinen Hunger und Durst und hat ein WC. Ich bin allein dort, die anderen Kunden nehmen Ihre Ware mit. Kaffee to go mag ich nicht. Durch die Unterführung ist ein nur noch ein Katzensprung zum heutigen Treffpunkt – Hackescher Markt. Der Himmel über Berlin ist an diesem Morgen noch bedeckt. Für die Spot-On-Bilder wäre Sonne besser, vielleicht lässt sie sich später noch blicken. Bevor alle zusammenkommen habe ich schon einen der Händler vor die Kamera bekommen. Zum Preis eines seiner selbst designten Tshirts mit witzigem Spruch. Für das zweite Portrait benötige ich ein bisschen mehr Zeit und Überredungskunst. Ahsti betreut heute den Kiosk seines Onkels. Direkt in der Unterführung zur U-Bahn verkauft er Getränke, Snacks, Zeitungen und Zigaretten. Seine Heimat ist weit weg, sein Englisch noch gebrochen. Er lässt sich überreden, stellt sich für mich ins Licht und raucht. Ich verspreche ihm, die Bilder per Email zu senden wie ich es schon seit Jahren mache.
Ich Ich bin dann König Und du Du Königin Obwohl sie Unschlagbar scheinen Werden wir Helden Für einen Tag Wir sind dann wir An diesem Tag
Annett Louisan
Das Elend und das Glück liegen hier oft nur eine Straßenecke auseinander. Zwischen Sommertrubel, Einkaufsbummel oder Stadtführung finde ich Szenen die aufwühlen. Für den Schlafenden wurde ein Rettungswagen gerufen. Die Gesellschaft schaut also doch hin und bietet ihre Hilfe an.
Was gibt es schöneres als in eine lustige Hausgemeinschaft zu stolpern, die gerade einen Flohmarkt im Innenhof des Mietshauses vorbereitet. Die drei Frauen haben viel Spaß dabei und lassen sich zu einem „Werbefoto“ überreden. Mein Glück. Beim Blick auf das Ergebnis entdecken sie ein Foto von Stefan, ihrem Kumpel, die ebenfalls hier wohnt. Ihn hatte ich kurz vorher auf einer weißen Bank sitzend mit Zigarette in der Hand und friedlichem Blick fotografiert. Das Foto von ihm bekommen die Mädels natürlich auch zugeschickt.
Wenn die Fahrradfahrer uns vom Bordstein fegen Die Verrückten in der U – Bahn wieder laut mit sich selber reden Wenn die Stressercliquen dann ihr Zeug verticken Ja, dann sind wir wieder in Berlin
Wenn die Autofahrer kurz am Amok streifen Und die Hostelhorden durch die Straßen geifern Wenn die Gullis stinken und die Pärchen winken Ja, dann sind wir wieder in Berlin
Christiane Rösinger
Uns zieht es Richtung Alexanderplatz. Im Getümmel der Massen die besonderen Momente zu finden ist wie ein Katz und Maus Spiel. Unbemerkt bleiben, abwarten, das Licht beobachten, den perfekten Moment erwischen. Das Glück ist mit uns, die Sonne zaubert immer wieder Licht und Schatten Spiele, die es einzufangen gilt. Die Minuten vergehen. Irgendwann bin ich im Flow. Hier klopfen das Herz Berlins und das der Fotografin im gleichen Takt. Ein herrliches Gefühl, dass mich eine ganze Stunde erfüllt.
Der Sommer kam Und Berlin war der schönste Platz auf Erden Wir hatten das Gefühl, im Mittelpunkt der Welt zu stehen Dort, wo sich endlich etwas bewegte Und wir bewegten uns mit So flogen wir durch die Nacht Und wir bewegten uns mit
Berlin – Nicolas Binder
Nach diesem Gewimmel und der Überdosis Menschen zog sich unsere Gruppe für einen Kaffee in einen ruhigeren Bereich zurück. Im Humboldt Forum herrschte fast Leere, der schattige Innenhof eignetet sich perfekt für ein Gruppenfoto zum Abschluss des Tages. Allein für die vielen interessanten Museen in Berlin müsste ich am besten zwei Wochen einplanen oder direkt umziehen. Immerhin soll es jetzt einen Expresszug von Stuttgart aus geben, der mich in 4,5 Stunden hier hin bringt.
Come down love Berlin in the cold
All that fighting All that snow
Sober night Byron on my mind Tell me I’m not going home
And I’ll stop waiting by the phone
Bedroom floor
And silence in my blood Sorry love I’m running home
I’m a child of sun and the stars I love
Berlin – RY X
Wiedersehen mit Berlin
Berlin, im März. Die erste Deutschlandreise, Seit man vor tausend Jahren mich verbannt. Ich seh die Stadt auf eine neue Weise, So mit dem Fremdenführer in der Hand. Der Himmel blaut. Die Föhren lauschen leise. In Steglitz sprach mich gestern eine Meise Im Schloßpark an. Die hatte mich erkannt.
Und wieder wecken mich Berliner Spatzen! Ich liebe diesen märkisch-kessen Ton. Hör ich sie morgens an mein Fenster kratzen, Am Ku-Damm in der Gartenhauspension, Komm ich beglückt, nach alter Tradition, Ganz so wie damals mit besagten Spatzen Mein Tagespensum durchzuschwatzen.
Es ostert schon. Grün treibt die Zimmerlinde. Wies heut im Grunewald nach Frühjahr roch! Ein erster Specht beklopft die Birkenrinde. Nun pfeift der Ostwind aus dem letzten Loch. Und alles fragt, wie ich Berlin denn finde? – Wie ich es finde? Ach, ich such es noch!
Ich such es heftig unter den Ruinen Der Menschheit und der Stuckarchitektur. Berlinert einer: „Ick bejrüße Ihnen!“, Glaub ich mich fast dem Damals auf der Spur. Doch diese neue Härte in den Mienen … Berlin, wo bliebst du? Ja, wo bliebst du nur?
Auf meinem Herzen geh ich durch die Straßen, Wo oft nichts steht als nur ein Straßenschild. In mir, dem Fremdling, lebt das alte Bild Der Stadt, die so viel Tausende vergaßen. Ich wandle wie durch einen Traum Durch dieser Landschaft Zeit und Raum. Und mir wird so ich-weiß-nicht-wie Vor Heimweh nach den Temps perdus …
Berlin im Frühling. Und Berlin im Schnee. Mein erster Versband in den Bücherläden. Die Freunde vom Romanischen Café. Wie vieles seh ich, das ich nicht mehr seh! Wie laut „Pompejis“ Steine zu mir reden!
Wir schluckten beide unsre Medizin, Pompeji ohne Pomp. Bonjour, Berlin!
Du bist verrückt mein Kind, Du mußt nach Berlin. Wo die Verrückten sind, dort gehörst Du hin.
Aus Berlin
Was gibt es Schöneres, als an kalten Wintertagen den Sommer zurückzuholen? Mit Bildern im Kopf und auf der Festplatte, mit Gedanken und Wörtern, die aus einem sprudeln, wie das Wasser im Brunnen am Alexanderplatz. Berlin ist heiß in diesen Tagen im August, die Menschen suchen Schatten, sitzen in Cafés und genießen kühle Getränke oder Softeis. Tauben kreisen über ihren Köpfen. Die finden Abkühlung und stillen ihren Durst am Wasserspiel unter dem Fernsehturm, dem die Hitze scheinbar egal ist. Das Metall seiner Aussichtskugel glänzt gegen den azurblauen Himmel und die schon etwas abblätternde weiße Farbe strahlt wie ein Brautkleid.
Was gibt es Schöneres an diesem Sommerabend entlang der Spree zu flanieren, einen für diese Stadt typischen Biergarten zu finden und den Menschen beim Flamenco Tanz zuzuschauen. „Gestrandet an der Jannowitzbrücke“ ist der perfekte Ort dafür.
Erst wenn’s zappenduster ist, geht uns ein Licht auf. (Aus Berlin)
Leise drückt sich die Sonne hinter den Horizont. Legt ein schmeichelndes Licht über die Straßen und Häuser. Nur langsam wird diese Nacht in den nächsten Tag hinübergleiten. Berlin schläft nicht.
Wir treffen uns am Potsdamer Platz! Neun Uhr! Geladene Akkus! Leere Speicherkarten! Wasser und bequeme Schuhe! Im Fokus für die nächsten zwei Tage – das Licht. Dominic hat uns am Nachmittag davor erklärt, was wir üben werden und steigt mit uns in den tiefer liegenden U-Bahnhof. Harte Schatten – Licht – Situationen. Natürliches und künstliches Licht. Die Spannung und Vorfreude ist bei allen zu spüren.
Die Leichtigkeit des Sommers ist auch in der Dunkelheit zu sehen. „Sie trinkt im Laufen Ihren Eiskaffee, bevor die Hitze oben auf der Straße alle Eiswürfel dahinschmelzen wird.“ „Ich brauche etwas Abkühlung.“ denkt die ältere Frau, die auf ihrem Rücken eine Werbefahne für Hop-On-Hop-Off-Touren trägt. Es ist wie ein Katz und Maus Spiel mit der lieben Sonne. „Wir treffen uns in fünf Minuten am Ausgang A.“ ließt die Frau mit der roten Tasche auf ihrem Smartphone. Genau im richtigen Augenblick möchte ich sie erwischen, im kurzen Augenblick zwischen Licht und Schatten. Es glückt!
Liebe ist das Licht, das jede Dunkelheit erhellt.
Irina Rauthmann
Das nächste Ziel ist das ganze Gegenteil von Leichtigkeit. Ich kenne diesen Ort und die Ausstellung dazu. Ohne das Museum kann man dieses Denkmal für die ermordeten Juden Europas meiner Meinung nach nicht vollständig verstehen. Es hat eine Kraft, die tief ins Herz geht. Ich stehe umringt von hohen dunklen Betonstelen. Eine erdrückende Gleichzeitigkeit von Licht und Dunkelheit. Die Schatten der Vergangenheit lauern hinter jeder Ecke genau wie die Hoffnung auf eine friedvolle Zufkunft für alle Menschen. Das Licht reicht bis zum Boden und lässt einen Löwenzahn wachsen. Was für ein schönes Bild voller Zuversicht.
„Alles fließt“ – die Spree durchzieht die Stadt wie eine Lebensader. Immer wieder treffe ich auf sie und schaue den Menschen dabei zu, wie sie diesen Fluß genießen. Beim Regierungsviertel haben wir nach einer Stärkung im Biergarten genug Zeit, um das Wasser und die Gebäude in Szene zu setzen. Ich liebe es auf der großen Fußgängerbrücke zu stehen und den vorbeifahrenden Schiffen und Ausflugsbooten zuzuschauen. Die vielen Geschichten, Gedanken und Gefühle der Passagiere fließen in Sekundenschnelle an mir vorbei.
ratio et emotio Die Augen geschlossen, sehe ich Bilder meiner Vergangenheit. Höre die Musik verflossener Landschaften, genieße den Hauch der Zeit. Die Ohren abgeschaltet, die Melodie der Farben, höre die Sonnengeige spielen. Erlebe eine Welle des Lebens, des Klangs rauschender Wandel der Bilder. Den Atem angehalten, rieche ich den Duft der Zeit, den Duft des Ortes. Gestalte eine Welt der Düfte, jeder Schatten, jedes Ereignis ein Geruch des Ganzen. Öffne wieder alle Sinne; alles verwebt sich, alles fließt in einen flüchtigen Eindruck des Göttlichen. Kann Seelenfarben hören, kann das Menschsein spüren, will sehen können, die Liebe des Seins.
Das Licht bei der James Simon Galerie zaubert Scherenschnittschatten für mich. Sommer in seiner perfekten Art und Weise. Der Asphalt strahlt die Hitze des Tages in alle Ecken des Gebäudes. Man wünscht sich einen Regenschauer herbei, der den Staub von den Straßen wäscht und die Luft erfrischt. Drei Frauen aus Halle lassen sich auf meine Kamera ein, bevor sie zu einer Bootstour aufbrechen. Sie lachen und strahlen eine Leichtigkeit aus, die ich im Südwesten der Republik immer vermisse. Das Mädchen aus Shanghai tanzt für uns auf den Stufen des Museums. Sie lässt der Freude freien Lauf. frei sein- in Berlin Worte mit Bedeutung.
Nur einen einzigen Schritt kostet es dich, diesen Sommer zu erleben. Geh‘ hinaus und schon bist du mittendrin in diesem Sommer!