Frauen wird ja bekanntlich oft das Helfersyndrom nachgesagt. Darum möchte ich mich heute etwas genauer mit den Thema befassen. Schon als Teenager beschäftigte ich mich mit dem Problem, warum es auf der Welt eine derartige Ungerechtigkeit geben muss und wie man als Einzelperson solche Missstände lösen kann. Viel bewegte mich immer der Hunger in der Dritten Welt. Für mich bis heute unerklärlich, dass trotz allem Hightech und des großen Fortschritts jeden Tag ca. 25.000 Kinder an den Folgen von Hunger sterben müssen. Am 19. Juni 2009 berichtete die BBC, dass nun offiziell eine Milliarde Menschen hungern. Das ist etwa jeder sechste Mensch auf der Erde. Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, an Hunger, was einem Todesfall alle 3 Sekunden entspricht (Stand 2007). Nur einige Zahlen, bei Wikipedia und allen Hilfsorganisationen findet man ausführliche Fakten und Daten zum Thema Welthunger. Mir ist klar, dass einer allein diesem Thema machtlos gegenüber steht. Selbst Deutschland allein kann nur gewisse Hilfen leisten. Aber was kann jeder einzelne dennoch tun? Oft höre ich von Bekannten und Familienangehörigen, dass Spenden nichts bringen würde, da diese Gelder nur im Verwaltungsapparat verschwinden und nicht bei den Bedürftigen ankommen. Mag sein, dass ein Teil der Gelder für Logistik und Personal verwendet werden muss, aber ohne diese Personen und Organisationen würde gar nichts in den betroffenen Gebieten ankommen.
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Zuhören …
Wir machen es täglich und hören oft den Vorwurf es nicht richtig zu können.
Das Zuhören.

Viele glauben das man unter dem Zuhören das akustische Wahrnehmen des Gesagten versteht. Aber es ist viel mehr. Es geht darum beim Hören zu verstehen was mein Gegenüber wirklich sagt und meint. Dabei besteht das Gesagte aus mehreren Komponenten wie auch schon Schulz von Thun mit seinem Kommunikationsquadrat beschrieb. Darauf will ich aber nicht weiter eingehen.
Jeder von uns weiss das das Gesagte beim Zuhörer ganz anders ankommen kann. Das hängt meiner Meinung nach aber auch stark damit zusammen wie man zuhört. Dabei gehört zum Zuhören mehr als nur die Sprache. Der Gesichtsausdruck und die Körpersprache haben einen sehr grossen Anteil an der Kommunikation. Jeder weiss das eigentlich, aber achtet nicht darauf. Wie wichtig diese non-verbalen Aspekte in einem Gespräch sind merkt man bei einem Telefonat. Dabei kann man eben nur den verbalen Teil der Nachricht hören, was manchmal zu Missverständnissen führt.
Für diese non-verbalen Teile der Kommunikation sind die Menschen verschieden empfindlich. Es gibt Zuhörer die sehr stark darauf reagieren und andere, welche diese komplett übersehen. Seine eigenen non-verbalen Komponenten kann man gut in einer Videoaufzeichnung sehen. Es ist wertvoll dies einmal zu tun. Es geht nicht darum diese non-verbalen Komponenten zu unterlassen, sondern Sie zu sehen und zu verstehen. Auch ein Feedback von Gesprächspartnern kann hilfreich sein, wenn man wissen will wie diese non-verbalen Aspekte wirken. Selbst fallen einem diese meist nicht auf.
Ein weiteres Verhalten beim Zuhören ist der Fakt das wir uns während des Zuhörens bereits eine Antwort auf das Gesagte zurechtlegen. Und das während der andere noch spricht. Hören wir dann eigentlich noch zu ?
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Fernsehen …

19:40 Uhr RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten
20:15 Uhr Pro 7 Giulia Siegel testet Beachboy-Qualitäten
20:15 Uhr ZDF Kommissar Rex
20:15 Uhr VOX American Pie: Die nächste Generation
20:15 Uhr Kabel Eins Die strengsten Eltern der Welt
20:15 Uhr Super RTL Das große Upps Zauberspecial
21:10 Uhr RTL II Frauentausch
21:15 Uhr Pro 7 Sonya Kraus „Die spektakulärsten Promihochzeiten“
22:15 Uhr RTL Anwälte der Toten
23:10 Uhr RTL II Das Sexleben der Luxusladies
23:15 Uhr Pro 7 Neuer Style für die Liebe
Ein ganz normaler Donnerstagabend im Juli. Das Fernsehprogramm ist ein kleiner Ausschnitt dessen was tagtäglich in der Flimmerkiste zu sehen ist und wahrscheinlich sogar von Millionen Menschen angeschaut wird. Der reinste Wahnsinn und wenn man will kann man sich diese und viele sinnlose Filme und Sendungen, Dokusoaps, Rate- und Kochshows von morgens bis spät in die Nacht anschauen.
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Meer …
Meer oder Mehr ??
Das ist eine gute Frage? Für mich stellt sich diese immer wieder. In der heutigen Zeit ist das Streben nach Mehr (Geld, Glück, Status, Erfolg, Liebe u.a.) normal geworden. Der Mensch kann gar nicht anders, als immer mehr zu suchen und dem Mehr hinterher zu laufen. Dafür arbeiten wir schließlich, um uns dann mehr kaufen zu können, mehr anerkannt zu werden, mehr Glück zu finden. Selbst in unserer Freizeit suchen wir ständig nach mehr Erlebnissen. Klar das Leben hätte sonst auch keinen allzu grossen Sinn. Und wer hart arbeitet will sich natürlich auch etwas leisten. Besonders in unserer leistungsorientierten Welt können wir uns diesem Druck gar nicht entziehen. Wir streben jeden Tag danach. Das spornt uns an und wir finden manchmal auch Glücksmomente dabei. Meistens halten diese jedoch nicht lange an. Kaum hat man sich etwas neues geleistet, strebt man schon nach dem nächsten. Der Urlaub ist noch nicht lange her, da wird schon die nächste Reise geplant.
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