Wer nur Bahnhof versteht, hier die Auflösung des Rätsels:
Von Bangalore nach Beijing und von Namaste zu NiHao. China is calling!
Ein neues Abenteuer liegt vor uns mit allen seinen Facetten: Abschied in Indien, neuer Job, neue Schule, neue Wohnung, neue Sprache, anderes Essen, neue Bekanntschaften, Smog und eiskalte Temperaturen im Winter. Dafür hoffen wir auf saubere Straßen, bessere Einkaufsmöglichkeiten (was die westlichen Produkte angeht), spannende Fotomotive und wieder viele neue Eindrücke. Ein genauer Zeitplan für unsere Umsiedlung steht noch nicht fest, aber wahrscheinlich ist ein Umzug mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres. In Peking gibt es eine deutsche Schule, die wir uns anschauen werden. Die ganze Familie freut sich schon auf das neue Abenteuer, auch wenn es hier sicher viele Tränen geben wird bei unserem Abschied. Aber das ist eben der Preis, den alle Expats zahlen müssen. Die meisten Bekannschaften, liebgewonnene Freunde, Lehrer, Nachbarn usw. bleiben einem nur für 1, 2 oder 3 Jahre, bis man in sein Heimatland zurück oder ins nächste Land weiterzieht. Auch wir haben schon einige fare well partys gefeiert, die nächste wird am Samstag stattfinden. Dann verlassen uns wieder sehr gute Freunde in Richtung Deutschland zurück. Zum Glück ist die Welt dank Internet, E-mails und Skype etwas näher zusammen gerückt und das Kontakthalten einfacher geworden.
Anbei ein paar Schnappschüsse aus unserer neuen Heimat Beijing, die Steffen während einer Dienstreise letztes Jahr gemacht hatte. Mehr Berichte und Fotos dann demnächst hier zu sehen bzw. auf www.ella-thoss.de
























Jedes Jahr im Dezember habe ich Geburtstag. Ausgerechnet in der hektischen Vorweihnachtszeit und dann auch noch am Nikolaustag. So richtig feiern kann man dann eigentlich nicht mehr, denn die Kinder stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Darüber Nachsinnen, das wieder ein Jahr verflogen ist, schaffe ich aber meistens. Ich habe kein „großes“ Problem damit, älter zu werden, ein kleines vielleicht schon manchmal. Liegt möglicherweise daran, dass man als Frau heutzutage gern jung bleiben möchte. Nicht mal nur dem Aussehen wegen (eigentlich aber doch) sondern weil man sich irgendwie so schnell von seiner Jugend entfernt hat. Neulich habe ich zusammen mit meiner Tochter gemeinsam ein Lied gesungen, was eindeutig „Erwachsenenmusik“ ist. Da merkt man gleich wie schnell die eigenen Kinder groß werden. Und das man selbst keins mehr ist.