Wir machen es täglich und hören oft den Vorwurf es nicht richtig zu können.
Das Zuhören.

Viele glauben das man unter dem Zuhören das akustische Wahrnehmen des Gesagten versteht. Aber es ist viel mehr. Es geht darum beim Hören zu verstehen was mein Gegenüber wirklich sagt und meint. Dabei besteht das Gesagte aus mehreren Komponenten wie auch schon Schulz von Thun mit seinem Kommunikationsquadrat beschrieb. Darauf will ich aber nicht weiter eingehen.
Jeder von uns weiss das das Gesagte beim Zuhörer ganz anders ankommen kann. Das hängt meiner Meinung nach aber auch stark damit zusammen wie man zuhört. Dabei gehört zum Zuhören mehr als nur die Sprache. Der Gesichtsausdruck und die Körpersprache haben einen sehr grossen Anteil an der Kommunikation. Jeder weiss das eigentlich, aber achtet nicht darauf. Wie wichtig diese non-verbalen Aspekte in einem Gespräch sind merkt man bei einem Telefonat. Dabei kann man eben nur den verbalen Teil der Nachricht hören, was manchmal zu Missverständnissen führt.
Für diese non-verbalen Teile der Kommunikation sind die Menschen verschieden empfindlich. Es gibt Zuhörer die sehr stark darauf reagieren und andere, welche diese komplett übersehen. Seine eigenen non-verbalen Komponenten kann man gut in einer Videoaufzeichnung sehen. Es ist wertvoll dies einmal zu tun. Es geht nicht darum diese non-verbalen Komponenten zu unterlassen, sondern Sie zu sehen und zu verstehen. Auch ein Feedback von Gesprächspartnern kann hilfreich sein, wenn man wissen will wie diese non-verbalen Aspekte wirken. Selbst fallen einem diese meist nicht auf.
Ein weiteres Verhalten beim Zuhören ist der Fakt das wir uns während des Zuhörens bereits eine Antwort auf das Gesagte zurechtlegen. Und das während der andere noch spricht. Hören wir dann eigentlich noch zu ?
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