Hölle Verkehr – der tägliche Wahnsinn auf Bangalore’s Strassen

Stau
Stau in der City

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, welches uns täglich bewegt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Fast jeden Tag kämpfen wir uns durch den Verkehrsmolloch Bangalore. Wer immer neidisch auf uns ist, weil wir einen Fahrer haben, der sollte sich bitte selbst ein Bild machen, hier möchte man gar nicht selber fahren.
Wichtigste Regel aller Fahrzeuge „HORN PLEASE“, d.h. jeder benutzt seine Hupe in allen Situationen. Es herrscht also ständig ein ziemlicher Lärmpegel allein durch das ewige Gehupe. Hier meint das auch keiner böse oder ärgert sich über einen anderen Verkehrsteilnehmer. Vielmehr macht man mit dem Hupen auf sich aufmerksam, warnt andere, Achtung ich komme bzw. Achtung, ich bin schon neben oder hinter dir. Einige nutzen dann die Dauerhupe, um schneller vorwärts zu kommen. Auch die Züge hupen hier sehr lange und sehr laut. Manchmal ist es ganz hilfreich. Besonders als Fußgänger, mangels Gehwegen auch auf den Straßen unterwegs, weiß man gleich, wenn sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Schreckhaft sollte man allerdings nicht sein, auch die Busse hupen sehr laut, wenn sie im Anflug sind.

Eine andere Regel bzw. ungeschriebenes Gesetz lautet, ist kein Polizist an der Straßenkreuzung kann man durchaus auch bei Rot über die Ampel fahren. Dann gilt „der Stärkere gewinnt“, es wird gedrängelt, gehupt und meistens kommen die LKW und Busse als erstes durch. Denn es gibt eine Rangordnung im Straßenverkehr: Busse und LKW sind die stärksten, gefolgt von Kleintransportern und Vans, dann kommen die PKW, Riksha, Mopeds, Fahrräder und zum Schluss die Fußgänger. Auf die wird so gut wie keine Rücksicht genommen. Ich habe schon oft gesehen, wie die vor Autos wegspringen. Ausnahme bilden die heiligen Kühe, die traut sich keiner anzufahren.

Eine kleine Auswahl der typischen Verkehrslage in Bangalore:

Händler
Händler mit Verkaufswagen
Obstverkauf
Obstverkauf
Händler
Händler mit Papayas

Diese Verkaufswagen sind auf der einen Seite immer nett anzusehen, besonders in ihrer Vielfalt was dort alles angeboten wird, auf der anderen Seite stellen sie manchmal auch ein Verkehrshindernis dar. Zum Glück sind diese Leute meistens nur auf den Nebenstraßen unterwegs.

Müllsammler
Müllsammer
Müllsammler_2
Noch ein Müllsammler
Fahrrad
Transport auf dem Fahrrad

Das Fahrrad als Fort- und Transportmittel könnte hier ganze Bildbände füllen. Die Drahesel scheinen alle noch aus dem Mittelalter zu stammen und sehen aus wie schon ewig in Gebrauch. Aber nichts desto trotz werden sie gern benutzt und natürlich fahren alle ohne Helm. Auch wenn es oft sehr eng zu geht auf den Straßen hier in Bangalore, Unfälle sieht man eher selten.

Hühnertransport
Hühnertransport
Achtung
Achtung Twowheeler im Anmarsch
Motorrad
Schnell ins Büro
Mit Fahrrad
Zu dritt mit Fahrrad
Altes Modell
Etwas älteres Modell
Zeitungsabo
Zeitungsauslieferung
Aufgereiht
Aufgereiht

In Scharen unterwegs sind die 2-wheelers (Mofas, Mopeds, Motorräder). Viele fahren damit zur Arbeit, aber auch zum Transport eignen sie sich wohl ganz gut. Wir sind immer erstaunt wieviele Leute auf ein Moped passen, die größe Anzahl waren einmal fünf Personen (Vater, Mutter, vor dem Vater ein Kind, zwischen Mutter und Vater ein zweites Kind und die Mutter hielt noch ein Baby im Arm). Wirklich erschreckend für mich sind immer die Hühnertransporte. Die armen Viecher werden lebend an den Füßen zusammen gebunden und über das Moped gelegt zu den Verkaufsständen gefahren. Dabei hängen die Köpfe immer gefährlich an den Seiten heraus und bestimmt kommen nicht immer alle lebend dort an.

Riksha
Riksha mit Palmenblättern
Markt
Auf dem Markt

Sehr beliebt uns richtig niedlich sind die Riksha´s. Billig und etwas sicherer als das Moped sind sie nicht wegzudenken aus dem Straßenalltag. Morgens sieht man auch schon mal übervolle Riksha´s mit acht Kindern, die in die Schule fahren. Werden Waren transportiert, liegen diese auf der Rückbank und oben drauf sitzt einer, der sie festhält. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich das sehe und ärgere mich, dass ich die Kamera mal wieder nicht dabei hatte. Wir sind zur Freude der Kinder auch schon ein paar mal Riksha gefahren, wenn man den Fahrtwind mag und kein Problem mit Lärm und Abgasen hat, ist es sicher eine gute Alternative. An allen Ecken gibt es auch kleine Reparaturwerkstätten, die immer was zu tun haben. Es gibt zwei Sorten, schwarz oder dunkelgrün/gelb fahren mit Benzin, die hellgrün/gelben mit Gas. Die benzinbetriebenen kann man nur noch gebraucht kaufen, alle neuen Modelle sind mit Gas ausgerüstet.

Kleintransporter
Nicht mehr das jüngste Modell
Roter Flitzer
Roter Flitzer
Mit Anhänger
Moped mit Anhänger
Auf dem Dach
Transport auf dem Dach
Bananen
Bananenlieferung

Eine weitere Kategorie sind die Kleintransporter und 3-Wheeler, die hauptsächlich für Transportzwecke eingesetzt werden. Nicht immer in einem verkehrssicheren Zustand sind sie aber wohl besser geeignet als große LKW um die vielen kleinen Geschäfte mit Waren aller Art zu beliefern.

Menschen
Hoch auf dem gelben Wagen
Busse
Staatliche Busse
LKW
Einer von Tausenden
Traktor
Traktor mit Anhänger
Truck
Roter Truck
Kuhtransport
Kuhtransport

Groß, laut und schwer kommen die Busse und LKW daher. Dabei sind die LKW-Fahrer noch richtig zu beneiden, die haben in ihren oft mit bunten Girlanden, Blumen und Heiligenbildchen verzierten Fahrerkabinen wenigstens einen Sitzplatz, während sich besonders in den staatlichen Bussen die Menschen oft stapeln. Die Busse sind ebenfalls steinzeittechnisch ausgestattet und immer übervoll. Bei den LKW kann man indische Ordentlichkeit beobachten, denn der Sand wird zu akurat geformten Pyramiden aufgeladen, da fällt kein Krümel auf die Straße. Wegen ihrer lauten Hupen und ihrer Größe sind Busse und LKW die Chefs auf der Straße, an denen keiner vorbei kommt, wenn die es nicht wollen.

Baustelle
Baustelle mit neuem Flyover zum Flughafen
Stau
Stau an der Kreuzung
Kuh
Kuh auf der Straße
Verkehr
Verkehr in der City
Kuh_1
Kuh zwischen Bus und Moped

Mittendrin laufen die heiligen Kühe gemächlich durch den rasenden Verkehr. Auf der Suche nach Futter treiben sie sich den ganzen Tag draußen herum, manchmal sind sie auch am Straßenrand angebunden. Schlimm anzusehen sind die dickbäuchigen Exemplare, die vom vielen Plastikessen aus dem Müll ganz aufgebläht sind. Mehrere Kilogramm Plastikmüll wurden schon in einer verendeten Kuh gefunden. Einige der Kühe (weiße, mit langen Hörnern) werden auch zu Transportzwecken eingesetzt, sie ziehen kleine Anhänger mit Waren oder Baumaterial.

Das einzig gute an den vielen langen und ewig dauernden Autofahrten durch Bangalore ist: es wird nie langweilig, die Straße ist ein Kino und jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Und hat man keine Lust auf das Schauspiel vom Fenster aus: Email, Telefonieren, Chatten, Arbeiten, Lesen usw. geht wunderbar auch im Auto.

Food For Bangalore

Russell_Markt
Nostalgisches Eingangsschild

Am vergangenen Mittwoch besuchte ich zusammen mit Imteaz und Sonia den Russell-Markt in Bangalore. Wir fuhren gleich am Morgen dorthin, denn um diese Zeit herrscht dort kein Gedränge. Schon vor dem Eingang war dennoch viel los, jede Menge Rikshas und Lieferanten, die säckeweise Waren in den Markt trugen. Der Russell-Markt ist der größte Umschlagplatz für Obst, Gemüse, Blumen und Fisch, Fleisch aber auch lebende Tiere und liegt direkt neben dem großen Einkaufsbereich Commercial Street.
Da ich zwei Begleiter dabei hatte brauchten wir keinen der Träger, die uns gleich am Eingang umlagerten. Für ca. 1 € tragen diese alle Einkäufe in einem großen Kopf auf dem Kopf zum Wagen zurück. Heute wollte Imteaz das machen und Sonia freute sich ebenfalls über den kleinen Ausflug.

Kuh
Hungriger Marktbesucher
Waage
Wie in Omas Kramladen

Im Markt selbst gibt es viele kleine Stände, die eine unglaubliche Auswahl an Obst und Gemüse anbieten. Ein sehr farbenfrohes Bild und man weiß gar nicht, bei wem man zuerst einkaufen soll. Einmal an einem Stand lassen einen die Händler dann sowie so nicht wieder gehen, bis man nicht alle Taschen gefüllt hat. Sonia kaufte Unmengen an Gemüse und frischen Kräutern sowie Obst ein, welches wir dann aufteilen wollten. Allein hätte ich das in vier Wochen nicht aufessen können und die Familien der beiden würden sich hoffentlich darüber freuen. Auch die besonderen Kerala-Bananen fanden wir auf dem Markt, die Sonia mit einem süßen Teig in Kokosnussöl gebraten als Snack für die Kinder machen wollte. Die Marktstände sehen teilweise aus wie früher mit alten Waagen und Säcken, Holzverschlägen und einer atemberaubenden elektrischen Verkabelung.

Transport
Frische Kräuter vor dem Abtransport
Gemüse
Frische Auswahl
Zwiebeln
Zwiebeln ohne Ende

Die nächste Station unserer Reise war der Fischmarkt, den wir durch einen Gang mit Blumenhändlern erreichten und etwas weiter in dem Schaffleisch verkauft wurde. Hier sah es ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig aus. Von Hygienevorschriften haben die Verkäufer bestimmt noch nichts gehört. Ich würde dort kein Fleisch kaufen, mir hat der Anblick schon gereicht, um vielleicht doch mal über eine vegetarische Ernährung nachzudenken.

Rosen
Rosen bergeweise
Fischmarkt
Fischmarkt

Ein unglaublich strenger Fischgeruch wehte uns um die Nase, als wir den Fischmarkt erreichten. Einige Stände boten viele Sorten an Fisch und anderen Meerestieren an, die alle ohne Kühlung auf den Tresen und Tischen lagen. Schrimps wurden zum Teil gleich auf einer Plastiktüte direkt auf dem Fußboden gepult. Viele Fliegen schwirrten um die Fische herum und auch der Versuch die Fische mit kaltem Wasser frisch zu halten ist bei den Temperaturen zum Scheitern verurteilt. Imteaz kannte einen der Verkäufer und dort sollten sich die beiden einen Fisch kaufen. Es wurde ein großer ausgesucht, gewogen und gleich vor Ort küchenfertig zerlegt. Natürlich auf einem Holzblock mit einen uralten Messer, indisch stilecht eben. Ich musste dann ab und zu um die Ecke gehen, der Fischgeruch war einfach wahnsinnig intensiv.

Fischwaage
Intensives Geruchserlebnis
Metzger
Metzger bei der Arbeit

Auf dem Weg zurück kamen wir dann an den Hühner- und Entenverkäufern vorbei. Diese werden lebend verkauft und auch so abtransportiert. Einer der Einkäufer verfrachtete gerade eine ganze Ladung Hühner an den Füßen zusammengebunden auf sein Mofa. Wahrscheinlich werden sie noch einige Zeit in einem engen kleinen Käfig irgendwo in der Stadt leben müssen, bevor sie als Drumstick oder Chicken Breast auf dem Teller landen. Tierschützer hätten hier viel Arbeit in Indien.
Aber wenigstens gibt es Essen und Fleisch können sich nur wenige leisten. Laut Wikipedia hat Indien trotz einer sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung mit mehr als 200 Millionen Menschen die meisten Hungerleidenden weltweit. In der globalen Rangliste des WHI 2008 nimmt Indien mit 23,7 Punkten („sehr ernst“) die Position 66 von 88 klassifizierten Ländern ein. Hauptproblem in dem südasiatischen Land sind vor allem untergewichtige Kinder unter fünf Jahren wofür zum Großteil der schlechte Ernährungs- und Bildungsstatus der indischen Frauen verantwortlich ist. Mehr als 60 % aller indischen Kinder gehen abends hungrig ins Bett. Bei dem großen Angebot an Obst und Gemüse kaum zu glauben. Hier gibt es noch viel zu tun in Indien. In zwei Familien musste heute niemand hungrig ins Bett gehen und sollten die beiden weiterhin bei uns arbeiten, können sie sich trotz steigender Lebensmittelpreise zumindest immer das Essen leisten.

Zwei Monate

Hinterhof
Hinterhof
Coole Jungs
Coole Jungs
Verkauf
Verkauf

Genau vor zwei Monaten sind wir hier in Indien angekommen. Ein kurzes Fazit unserer „EinsteigerZeit“: es ist anders hier, wir erleben viele Dinge, die zum einen Spaß machen und zum anderen Nerven kosten. Unseren Alltag haben wir eigentlich sehr schnell in den Griff bekommen. Den Kindern gefällt es in der Schule/Kindergarten, wir haben schon viele Freunde kennengelernt. Die Ferne der Heimat lässt die Kontakte schneller entstehen. Mit unserem Fahrer und der Hilfe im Haus haben wir bis jetzt großes Glück gehabt. Hoffen wir die beiden bleiben auf diesem Level. Manchmal fühlt es sich an, als wenn wir hier schon ewig wohnen, dabei sind erst zwei Monate vergangen. Unsere Erwartungen haben sich bestätigt, nichts geht hier schnell, jeder Tag bringt neue Erkenntnisse, es hat sich gelohnt die Mühen auf sich zu nehmen. Wir sind gespannt, was sich in den nächsten Wochen so ergibt. Ab nächsten Dienstag steht der erste längere Ausflug auf dem Programm. Für 1 knappe Woche geht es nach Kerala (Süd-Osten). Dort wollen wir uns die Teeplantagen anschauen, eine Backwater-Tour auf dem Hausboot machen und ein paar Tage das Meer genießen.
Wenn es die Zeit erlaubt gehe ich auf Fotosafari. Hier ein kleiner Vorgeschmack; mehr Fotos im Bereich India auf www.ella-thoss.de

Essen und Einkaufen

Wie zu erwarten war gestaltet sich das Einkaufen hier sehr anders als in Deutschland. Es gibt alles, man muss nur wissen wo. Wichtig sind daher gute Kontakte zu anderen Expats, die einem mit Informationen über Lebensmittel oder bestimmte Shops aushelfen. Auch der Fahrer sollte einige Shops kennen, in denen bestimmte Lebensmittel zu bekommen sind. Findet man das Gesuchte (z.B. Nutella) am besten gleich mehrere Exemplare kaufen, denn man weiß nie, wann die nächste Lieferung kommt oder wann man wieder einmal in diesen Laden fährt. Einfach mal schnell in den Supermarkt und den Wocheneinkauf erledigen ist hier unmöglich. Meistens bin ich in mindestens 3 Läden pro Tag plus Obst-/Gemüsestand unterwegs.

Die Milch wird zum Glück immer frisch am Morgen angeliefert. Dafür kauft man sich Coupons, die in einer Box vor die Tür gelegt werden. Der Milchmann bringt dann die gewünschte Menge noch vor dem Frühstück. Gut schmeckende Butter habe ich drei Wochen lang gesucht, entweder es gibt nur salzige/ranzige oder ranzige Butter. Die mache ich mir jetzt immer selbst. Einfach Sahne zu Butter schlagen, schmeckt herrlich. Als unser Brotbackautomat hier vorige Woche ankam, musste ich gleich ein Brot backen. Zum Glück hatte ich mir einige Backmischungen eingepackt. Hier gibt es nur Weißbrot oder Toastbrot zu kaufen. Endlich wieder mal ein dunkles Brot zu essen war das Highlight am Sonntag. In Mysore (ca. 4 h Autofahrt von hier) gibt es wohl eine Schweizer Bäckerei, die Brotmischungen verkauft. Ich hoffe bald eine Möglichkeit zu finden, die hier her zu bekommen. Heute habe ich ein 3h Odyssey hinter mich gebracht, um an frische Hefe zu kommen. Die Inder benutzen das gar nicht zum Backen, die kennen nur Baking Powder und Baking Soda. Aber für einen guten Hefeteigkuchen muss man eben echt Hefe haben. Also fuhren wir los, erste Station was ein kleiner Laden, der Backzutaten verkauft. Der Laden sah aus wie im Mittelalter, in Deutschland hätte man die komplette Inneneinrichtung ins Museum gestellt. Leider hatten die keine Hefe, dafür aber andere Sachen, die man gut gebrauchen kann, wie z.B. Schokoladenchips für Cookies, Muffinsförmchen, Toppingcreme, Aromen usw. Also erstmal eingekauft, was ich bestimmt bald brauche und weiter zum nächsten Laden. Der heißt Nilgris und verkauft so gut wie alles. Es gibt viele Filialen in der Stadt, aber dieser war ein großer mit einer Bäckerei im Keller. Doch wir hatten kein Glück, die Bäckerei war geschlossen wegen Renovierungsarbeiten. Wahrscheinlich hat der Monsun die Räume geflutet, hier regnet es jeden Abend ziemlich heftig. Im dritten Laden haben wir die Hefe gefunden, allerdings gibt es die gleich im 500 g Paket. Zu Hause habe ich alles in kleine Päckchen verpackt und eingefroren, hoffe das funtkioniert.

Beim Kochen muss man sich einfach von den Zutaten inspirieren lassen. Unsere Haushelferin Sonia kocht uns jeden Tag ein bisschen indisches Essen. Sie würzt sehr wenig und es schmeckt eigentlich alles sehr gut. Für die Kinder gibt es dann meistens etwas „normales“. Ich habe aus dem Naan-Brot schon Pizza gemacht oder es gibt Nudeln. Sonia kann auch gute Salate und macht knuspriges Hühnchen, morgen will sie Brownies backen. Diese Woche habe ich sogar die ersten Spätzle selbst gekocht, waren gar nicht schlecht.

Obst und Gemüse bekommt man hier an jeder Ecke zu fairen Preisen, Tomaten kosten ca. 10 cent das Kilogramm. Dafür sind Äpfel etwas teurer als bei uns. Gestern habe ich an einem unserer Bananenbäume im Garten die ersten Früchte entdeckt. In 2-3 Wochen können wir wohl die erste Staude ernten. Am Straßenrand werden auch frisch geschnittene Melonen, Ananas oder Papayas verkauft. Allerdings sollte man das dort nicht kaufen, die Hygiene ist nicht besonders hoch. Die Inder streuen gern Salz auf ihr Obst. Die Geschmacksnerven werden auf jeden Fall immer wieder neu stimuliert. Gut Essen kann man in Restaurants, die auch europäische Gerichte anbieten. Zum Lunch am Samstag oder Brunch am Sonntag wird man mit vielen leckeren Speisen verwöhnt.

Gemüsemarkt
Gemüsemarkt
Big Market
Big Market
Restaurant
Restaurant
BBQ-Party
BBQ-Party
Frische Ananas
Frische Ananas
Pizza-Naan-Brot
Pizza-Naan-Brot
Homemade
Homemade
Tageseinkauf
Tageseinkauf