Die erste Woche in Peking

Nun ist sie schon fast wieder vorbei, die erste Woche in Peking. Voller spannender Tage und Erlebnisse. Da weiß ich gar nicht wo ich beginnen soll mit dem Berichten. Vielleicht der Reihe nach mit dem Umzug in die neue Wohnung.

Heimat_Bahnhof

Ein bisschen Heimat feeling im Hotel.

Damit uns der Abschied von Deutschland nicht so schwer fällt stand in der Empfangshalle des Hotels eine große Modelleisenbahnanlage, zur Freude der Kinder und mit ein paar netten deutschen Impressionen. Lediglich die chinesischen Sponsoren ließen mit den Werbeschildern erahnen, das man sich in China befindet und nicht in Schönweiler.

Eine nahezu perfekte Wohnungsübergabe erleichte uns den Einzug, alle Geräte funktionierten und lediglich das Sofa fehlt noch bei der Grundausstattung mit den Möbeln. Anschließend wagten wir uns gleich in den IKEA und kauften die zum Überleben notwendigen Dinge, wie Bettdecken, Bettwäsche, Geschirr und Besteck. Für die Mädchen gab es Plüsch-Schlangen, schließlich wird bald das Jahr der Schlange eingeläutet. Wir kamen uns schon ein bisschen wie Außerirdische auf einem anderen Planeten vor zwischen all den Chinesen. Schlafende Bettentester haben wir keine gesehen aber viele, die wohl zum ersten Mal dort waren und alles und sich selbst fotografierten. Im Hochregallager saß eine junge Chinesin im unteren Regal auf zwischen Kartons, die ich erst entdeckte als ich eine der Verpackungen rausziehen wollte. Was sie dort machte, Versteckspielen?, ich weiß es nicht.

Kuechenbar

Großzügige Küche mit tollem großen Herd

Neben hellen großen Räumen habe ich auch eine tolle geräumige Küche. Der Herd bietet fünf Gasflammen und einen großen Backofen mit extra Spießgrill. Da kann ich mich austoben, wenn dann irgendwann alle Utensilien aus Indien hier angekommen sind. Der erste Lebensmitteleinkauf gestaltete sich auch etwas merkwürdig. Ich bin zu Carrefour einem großen Supermarkt (französische Kette) gefahren. Als erstes war ich froh, doch eine Jacke mitgenommen zu haben, denn in diesem Supermarkt wird nicht geheizt. Zwischen vielen bekannten Produkten finden sich natürlich Unmengen an chinesischen Sachen, allein das Soja-Soßen-Regal ist ca. 5 m lang. Da brauche ich wohl 20 Jahre hier, um alle Sorten durchzuprobieren.

Soup

Restaurant neben unserem Wohnkomplex

Vielleicht gehen wir auch lieber öfter mal essen in eines der vielen Restaurants. Schließlich wohnen wir genau im Zentrum, was nicht nur in dieser Hinsicht viele Vorteile bietet. Ein weiterer Supermarkt der Kette „Jenny Lou“ liegt nur 10 min Fußweg entfernt und bietet sogar einen kostenlosen Lieferservice an. Für die vergessene Milch oder ein paar Muffins nach der Schule können wir auch in den Minishop direkt im Wohnkomplex gehen, der ein gutes Sortiment anbietet.

Zu unser aller großen Freude stellten wir am Sonntag dann fest, dass auch die Britische Schule unserer großen Tochter in Laufnähe liegt. Wie schön es ist nach 1 1/2 Jahren Fahrten mit dem Auto in die Schule endlich wieder laufen zu können. Die Gehwege sind sauber, es liegt kein Müll herum, keine Löcher in die wir fallen könnten.

Schule

Schick in der neuen Uniform.

Die große Aufregung nach dem ersten Schultag hat sich nun auch wieder gelegt. Charlotte ist gut aufgenommen worden und macht täglich neue Freunde. Das Essen ist nicht mehr scharf und auch ein paar chinesische Wörter sind nach den ersten beiden Unterrichtsstunden hängen geblieben. Mau heißt Katze, wie passend. Der erste Spielnachmittag mit der anderen Deutschen in ihrer Klasse ist vereinbart.

Nach nicht mal einer Woche haben wir hier Internet und Telefon in der Wohnung installiert bekommen. Die Handwerker kommen pünktlich und bringen sogar ihr eigenes Werkzeug mit. Ein Segen nach den Katastrophen, die wir in Indien erlebt haben. Dort wurde übrigens jetzt unsere Straße ins Wohngebiet geteert, leider konnten wir das nicht mehr live erleben. Aber unser Fahrer hat uns ein Foto geschickt.

Lufttest

Luftqualitätstest in der Wohnung

Heute wurde auch der Luftqualitätstest in der Wohnung durchgeführt. Ist vorgeschrieben von der Firma meines Mannes aus, die Testergebnisse erhalten wir dann wohl in den nächsten Tage, ich hoffe nicht auf chinesisch. Obwohl ich nicht weiß, was passieren soll, wenn die Testergebnisse schlecht ausfallen. Die Luft hier in Peking ist ohnehin zu einem großen Teil im Jahr nicht gerade optimal und momentan auch sehr trocken. Als nächste Anschaffung stehen daher Luftbereiniger mit integriertem Befeuchter auf der Liste.

Neujahr

Dekoration für das Chinesische Neujahrsfest

Gleich in der ersten Woche stand ein Ausflug der deutschen Patengruppe auf dem Programm. Ein Bus voller einkaufwilliger Frauen startete in Richtung des Wantong Warenhauses. Fünf Stockwerke mit vielen kleinen Marktständen, die alles Mögliche anbieten. Klamotten, Elektronik, Haushaltswaren, Spielsachen, Kosmetik, Taschen, Schuhe. Die Zeit und das Geld reichten nicht, um jede Ecke zu erkunden. Außerdem hatte Ella nach einer Stunde schon keine Lust mehr und wurde mit einem dampfend heißen Maiskolben beruhigt. Mit einigen Sachen im Gepäck, u.a. einem ersten chinesischen Lampion als Dekoration für das Neujahrsfest Anfang Februar, traten wir die Heimreise an.

Viele neue Entdeckungen warten in dieser riesigen Stadt auf uns. Morgen gehen wir vielleicht aufs Eis, alle Flüsse und Seen sind momentan zugefroren und die Chinesen laufen gern Schlittschuh oder lassen sich auf Stühlen über das Eis schieben. Ich werde berichten und fotografieren!

Ein Kurztrip in den Norden, ein Star der Woche und ein Flug am Sonntag

China

China in Indien – Dekoration für Diwali

Während sich ganz Indien auf das Diwalifestival nächste Woche vorbereitet und fleißig Dekoration dafür bereit hält (selbst wenn diese eher an das chinesische Neujahrsfest erinnert), warten wir geduldig auf unsere Visa nach China. Wohlbemerkt nur Touristenvisa, die hoffentlich noch bis zum Samstag ankommen hier. Den Flug werden wir wahrscheinlich umbuchen müssen und mit einem Tag Verspätung unseren Look&See Trip antreten. ES IST NOCH NICHT DER UMZUG NACH CHINA!!! Eine Woche bleiben wir im Land und rüsten uns hier provisorisch mit Wintersachen dafür ein, geborgte Stiefel, Mützen und Handschuhe von den Nachbarn. Ohrenschützer will unser Fahrer noch besorgen, die werden hier irgendwo auf der Straße angeboten. In Peking ist letzte Woche der erste Schnee gefallen und es soll ein sehr kalter Wind wehen. Da die staatlichen Heizungen erst am 15.11. ihren Betrieb aufnehmen, stellen wir uns auf ein paar kalte Tage ein. Zu unserer Freude findet ausgerechnet in dieser Woche noch der 18. Parteitag der KPC statt und die ganze Stadt wird mit Sicherheitspersonal überschwemmt sein.

Ein Lichtblick erreichte uns diese Woche, die Kinder müssen sich nicht den medizinischen Tests stellen, erst ab 15 Jahren sind diese erforderlich. Auch meine Untersuchungen, die ich alle im privaten Krankenhaus machen durfte waren in gut 1 1/2 Stunden erledigt. Den Report nehmen wir dann gleich mit auf die Reise, damit das nächste Visum hoffentlich schneller durchläuft. Es bleibt auch nicht mehr wirklich viel Zeit, der 19. Dezember nähert sich uns in großen Schritten. Wir sind alle schon sehr gespannt auf die „neue Heimat“. Außer Steffen kennen wir Peking nur aus Büchern, Fernsehen und von Erzählungen.

StarElla

Star of the week – Ella

In der Schule wurde Ella heute ausgezeichnet, als Stern der Woche. Jeden Donnerstag werden diese Zertifikate an die besten Schüler der letzten Woche verteilt. Weil sie immer fleißg mitgeholfen hat, war heute ihr Tag. Nur den Auftritt vor allen 6 Klassen der Grundstufe hat sie sich dann doch nicht getraut und ist einfach sitzen geblieben, als sie aufgerufen wurde. Der stellvertretende Direktor hat ihr die Urkunde dann an den Platz gebracht. Für das Foto bedurfte es einiger Überzeugungsarbeit meinerseits. So schüchtern kenne ich sie gar nicht, aber die Aufregung war wohl zu groß.

Eine Kurzreise nach Delhi zusammen mit einer guten Freundin stand letztes Wochenende auf dem Programm. Am Freitag Morgen ging es mit Spicejet (das Flugzeug hieß Garlic, also Knoblauch) in die 2 h 40 min entfernte Hauptstadt Indiens. Wir übernachteten im Gästehaus des YCWA mitten in der Stadt, eine Art Jugendherberge. Allerdings trafen wir dort nicht auf Backpacker sondern eher andere Ausländer unseren Alters, die ebenfalls die Stadt besichtigen wollten oder auf der Durchreise zu Hilfsprojekten waren. Delhi ist wirklich eine Reise wert und im Vergleich zu Bangalore noch eine ganze Stufe mehr Indien. Viele Märkte verteilen sich in der Stadt und zum Shoppen ist es ein Paradies. Besonders der Chandi Chowk in Old Delhi hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Die vielen kleinen Gassen mit unzähligen Shops überzogen von tausenden elektrischen Kabeln werden von Menschenmassen durchströmt. Mit der Fahrradrikscha schlängelten wir uns durch das Gewühl und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Neben Shopping stand auch ein bisschen Kultur auf dem Programm. Wir besuchten das Red Fort und die Jama Masjid Moschee. Auf dem Weg dorthin erlebten wir hautnah die Versammlung zu einem Parteimeeting der Kongresspartei. Busseweise wurden die Menschen aus den umliegenden Stadtteilen und Dörfern zum Versammlungsplatz gebracht. Auch ein Elefant bemalt mit der indischen Flagge und vier Mann Besatzung auf dem Rücken, die Fahnen schwenkten, bahnte sich seinen Weg durch den immer dichter werdenden Verkehr. Die Autobahn wurde kurzerhand zum Parkplatz für die vielen Busse umgewandelt und nur noch eine Fahrbahn stand zum Fahren zur Verfügung. Alle trugen rosa farbige Turbane oder Schals, die vorher verteilt wurden. So ein Ausflug ist oft recht lohnend, denn die Partei zahlt nicht nur den Transport, es gibt ein kostenloses Essen und für jeden 200 Rupee (ca. 2,90 €), viel Geld hier. Wenn man mal den Eintritt ins Red Fort sieht, der für Inder 5 Rupee kostet und für Ausländer 250 Rupee. Einige der Parteitagmitglieder waren dann auch dort anzutreffen, die hatten wohl auch lieber Kultur gemacht, als sich die Reden der Parteioberen anzuhören.
Neben den viel besseren und teilweise auch viel sauberen Straßen ist mir dort wieder die extreme Armut aufgefallen. Bettler sind an allen Straßenecken unterwegs, die meisten sind in Banden organisiert und müssen das Erbettelte dem Chef abgeben. Auch haben wir einen wahrscheinlich schon halbtoten Mann auf der Straße liegen sehen. Sein Zustand war erbärmlich. Viele sind oft auch betrunken und liegen dann mitten auf dem Weg oder an der Straße. Das dachten wir bei ihm auch, aber mir ließ der Mann keine Ruhe und ich schämte mich, dass wir nicht etwas unternommen hatten ihm zu helfen. Am nächsten Morgen sind wir zur gleichen Stelle gelaufen, aber der Mann war nicht mehr dort und auch in der näheren Umgebung fanden wir ihn nicht. Erschreckend und traurig, wenn man so etwas sieht.

Am Ende durften wir noch das besondere Erlebniss in einem alten Hindustan Ambassador zum Flughafen gebracht zu werden miterleben. Ein wirklich gelungener Kurztrip.

Mehandi

Mehandi Kunst für das Vollmondfest

Schlafen

Schlafende Frau an einer Bushaltestelle in Delhi

Chandi

Chandi Chowk Market Delhi

Leicht erhöhter Stresslevel

Warum? –> Eine durchgebrannte Klassenlehrerin; ein Umzug auf die indische Art; zwei Krankenhauspatienten; alles in knapp einer Woche!

Mofa

Transportproblem clever gelöst

Helfer

Unsere fleißigen Helfer

Havarie

Erste Havarie

Butter

Musste auch umziehen - Butter

Aber jetzt ist alles geschafft, sogar die Katze hat das neue Haus endlich gefunden und hat sich zusammen mit uns eingelebt. Eine etwas stressige Woche liegt hinter uns. Die Klassenlehrerin unserer großen Tochter verließ kurz nach Ostern die Schule und lässt 18 Kinder drei Monate vor Ende des Schuljahrs allein zurück. Eine neue Aufgabe in Afrika war wohl der Ausschlag gebende Punkt Indien zu verlassen. Eine Ersatzlehrerin zu finden wird wohl bis zu den Sommerferien nicht so einfach, viele Meetings mit Eltern und neuem Direktor stehen im Kalender. Momentan unterrichtet eine Hilfskraft, allerdings ist das keine Dauerlösung, denn die Qualität des Unterrichts leidet massiv. Den Schritt die Schule zu wechseln wollen wir noch nicht gehen, aber wenn sich nichts bessert, werden wir wohl nicht darum herum kommen.

Ein Umzug in Indien ist nicht viel schlimmer als in der westlichen Welt. Mit Ausnahme der vielen kleinen Stolpersteine, die sich kurz vorher und danach einem in den Weg legen. Das neue Haus war trotz genügend Zeit zur Vorbereitung nicht fertig für die Schlüsselübergabe. Zwei Tage vorher wurde erst damit begonnen, alle elektrischen Geräte zu kontrollieren, die Pestcontrol (Insektenbekämpfung) durchzuführen und eine Reinigung zu veranlassen. Entsprechen fiel dann das Ergebnis aus. Die Waschmaschine leckte, der Ofen war defekt, der Küchenabfluss fiel nach unserer Reinigung gleich komplett ab. Zur Reinigung wurde erst ein „normales“ Team durch das Haus geschickt, danach sah es allerdings nicht wirklich sauberer aus, so dass wir eine Nachbesserung einforderten. Das „professionelle“ Team bestand schließlich aus einem Mann (keine Englischkenntnisse) ausgerüstet mit einem Eimer, einem Lappen, einer Probeflasche Glasreiniger und einer Minidose Waschpulver. Damit wollte dieser das komplette Haus inklusive Küche und aller Schränke, Lampen, Ventilatoren, Bäder und Böden putzen. Erneute Intervention von unserer Seite, am nächsten Tag rückten dann die richtigen Profis an und danach konnten wir von einer einigermaßen ordentlichen Säuberung sprechen. Allerdings gingen die Männer nicht gerade vorsichtig zu Werke, so dass ein Gasknopf am Herd abbrach und ein etwas größerer Riss in der Wand entstand. Wenigstens ging der Umzug problemlos über die Bühne. Innerhalb von ein paar Stunden waren alle Sachen im neuen Haus. Im Übereifer packten die Jungs sämtliche restlichen Sachen im alten Haus ein, so kamen dann gefüllte Mülleimer im neuen Haus an. Auch vor meinem Kleiderschrank machten sie nicht Halt und trotz vorherigem Hinweis, dass ich diese Sachen selbst transportieren wollte, freute sich ein junger Inder meine Unterwäsche einpacken zu dürfen. 🙂

Gleich in der ersten Nacht viel der momentan schlimm grassierende Magen-Darm-Virus über uns her und Charlotte wurde der erste Patient. Am Morgen ging es in die Notaufnahme des nahe gelegenen Krankenhauses, wo nach der Blutabnahme das Erbrechen mit einem Medikament gestoppt wurde. Wieder zu Hause verschlimmerte sich ihr Allgemeinzustand (zu wenig Nahrung und Flüssigkeit) bis Dienstag so sehr, dass wir erneut ins KH fahren mussten. Über Nacht bekam sie einen Tropf gelegt und wurde mit Infusionen aufgebaut. So kam ich in den Genuss ein indisches (sehr modernes) Krankenhaus zu erleben. Im Doppelzimmer verbrachten wir eine Nacht zusammen mit einer indischen Familie: Mama, Papa und Neugeborenes.
Kaum wieder zu Hause kündigte sich der nächste Patient an, Steffen hatte sich wohl angesteckt und dehydrierte innerhalb von einem Tag so stark, dass wir wieder ins Krankenhaus fahren mussten. Die Notaufnahme hatten wir bisher nur tagsüber erlebt, Nachts ist es ein Erlebnis der besonderen Art. Ein bisschen wie im Film kamen wir uns vor, denn alle Betten dort waren schon belegt, also hieß es Wartebank. Ein Herzinfarktpatient hätte wohl kaum eine Chance gehabt. Es gab nur einen Arzt und einen Pfleger, der sämtlichen Patienten Venenzugänge legen musste. Die Hilfskräfte durften Blutdruck messen und Spritzen vorbereiten. Bobby machte seine Sache dann gut und der Tropf wirkte schnell. Nach gut zwei Stunden konnten wir das KH wieder verlassen. Aber die Bilder und Geräusche bleiben im Kopf, schreiende Babys, stöhnende Alte, ein blutüberströmter Mann, der eine schwere Kopfverletzung nach einer Schlägerei davon getragen hatte und direkt neben uns behandelt wurde. Für schwache Nerven ist das nichts. Zu guter Letzt ist unser Fahrer krank geworden und musste zwei Tage frei nehmen, um sich zu erholen. Die heißen Temperaturen lassen hier wohl die Viren und Bakterien schneller wachsen, der Parkplatz vor dem KH ist seit Tagen überfüllt. Hoffen wir, dass sich keiner mehr infiziert hat und wir jetzt in Ruhe unser neues Heim genießen können. Seit gestern haben wir ein paar neue Haustiere, ein kleiner Fischteich steht vor der Eingangstüre.

Wanted A New Headmaster For The School!

TRIO
Presseartikel vom Sonntag, 22. Januar 2012 aus dem Sunday Herald und der Sunday Times.Das PDF lässt sich öffnen indem man auf TRIO klickt.

Die Ereignisse an der Schule unserer Töchter überschlugen sich am Ende der Woche. Zuerst waren es nur Gerüchte, dann wurden diese immer glaubhafter und am Freitag erfolgte dann eine Anzeige bei der örtlichen Polizei. Der Headmaster unserer Schule soll sich über Facebook mit einem minderjährigem Schüler über sexuelle Themen ausgetauscht haben. Ein No Go für einen Schuldirektor, der sich immer einen lockeren und freundschaftlichen Umgang mit seinen Schülern auf die Fahnen geschrieben hatte. Weitere Details wurden und werden bekannt, viele der Schüler/Schülerinnen kamen heute nicht zum Unterricht. Die Lage ist ernst, denn die Int. Schule verliert nicht nur ihre Führung sondern auch ihren bis heute eigentlich guten Ruf. Die Behörden und Gerichte werden diesen Fall hoffentlich aufklären und sollte der Headmaster schuldig sein, einer gerechten Strafe zuführen.
Jetzt heißt es nach vorn blicken und schnellstmöglich einen neuen Direktor/Direktorin finden. Viele Eltern wünschen sich zudem mehr Offenheit und Kommunikation zwischen Schule, Lehrern und Eltern. Dies war in den vergangenen Monaten oft nicht der Fall gewesen. Wir werden sehen was kommt und hoffen darauf, dass der Schulalltag bald wieder gereglt läuft und eventuell betroffene Schüler professionelle Hilfe erhalten um mit dem Geschehenen fertig zu werden.